Montag, 10. November 2014

Renovierungsfortschritte und Besuch

Am Wochenende hatten wir wieder netten internationalen Künstlerbesuch und einen schönen Herbsttag auf unserer Schlossbaustelle. Bei dem Wetter stand natürlich ein Besuch bei den Externsteinen als Abschluss auf dem Programm. 



Auch die Renovierungsarbeiten machen langsam Fortschritte. Jetzt ist die obere Fensterreihe ausgebaut und in der Werkstatt.

Im Obergeschoss gibt es zumindest wieder Wände, auch wenn es wohl noch bis Weihnachten dauert, bis alles fertig ist.

Freitag, 3. Oktober 2014

Besuch des Heimatvereins Blomberg

Am letzten Wochenende hatten wir Besuch vom Heimatverein Blomberg. Über das große Interesse haben wir uns sehr gefreut. Statt der ca. 10 Personen, mit denen wir gerechnet hatten, kamen über 60! Auf der Seite des Heimatvereins gibt es einen Bericht darüber: http://www.heimatverein-blomberg.de/Seite22.htm

Montag, 15. September 2014

Ein schöner Tag des offenen Denkmals

Ganz herzlich möchte ich allen danken, die zum Gelingen dieses für mich sehr schönen Nachmittags beigetragen haben: Den beteiligten Künstlern, den Firmen, die an der Renovierung beteiligt sind, den Grundschulkindern, der WG, die sich so engagiert eingebracht hat, meiner lieben Familie und dem Wettergott, der auch mitgespielt hat und natürlich allen Besuchern! Hier sind ein paar Eindrücke:









Und hier sind ein paar Links:
Der "begehbare Farbkreis" war von Christine Söffing http://www.synaesthesiewerkstatt.de
Das Bodypainting war von Daniela Bekiersch & Team  http://www.faceforfun.de
Die beteiligten Firmen sind DämmFlock http://www.daemm-flock.de

Martin Maurer http://www.martinmaurer.de
Kramp & Kramp http://www.kramp-lemgo.de 
Manuela Kramp http://www.architektur-kramp.de
Danke auch an Herrn Hempe für die interessante Vorführung zum Thema Farbe http://www.maler-hempe.de
und an Frau Lödige vom Denkmalamt der Stadt Blomberg http://www.blomberg-lippe.net 
Für alle, die sich weiter informieren möchten.

 

Sonntag, 31. August 2014

Tag des offenen Denkmals



Ganz herzlich möchten wir zum „Tag des offenen Denkmals“ einladen, der in diesem Jahr am 14. September stattfindet. Wir haben von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und bieten neben einem Blick auf unsere Baustelle noch ein buntes Programm zum Thema „Farbe“ an. Außerdem gibt es Waffeln, frisch gebacken auf dem Waffeleinsatz der holzbefeuerten alten „Küchenhexe“!
Der „Tag des offenen Denkmals“ wird jährlich von der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ organisiert und hat in diesem Jahr das Motto „Farbe“. Neben zahlreichen Denkmalen in der Region sind wir in diesem Jahr zum ersten Mal dabei, so dass es sich vielleicht anbietet, als Sonntagsausflug eine kleine Rundfahrt zu machen. Die beteiligten Denkmale sind auf einer Karte verzeichnet: http://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/denkmal/1188837598268




Donnerstag, 31. Juli 2014

Unsere Eingangstür ist wieder da!

Und sie ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Außerdem hat sie neue Dichtungen bekommen, so dass der Wind nicht mehr durch die Ritzen pfeifen kann. Auch die benachbarten Fenster sind jetzt fertig. Sie waren wirklich sehr resturierungsbedürftig, aber jetzt sind sie wieder schön.Vor allem wollten wir hier ausprobieren, wie die Energiespar-Vorsatzscheiben wohl aussehen und wir sind sehr begeistert über die Lösung. Die Alternative wäre entweder eine neue Isolierverglasung gewesen, aber dann hätte das alte Glas nicht erhalten werden können, oder der Bau von Kastenfenstern, aber dann wäre das Erscheinungsbild ganz anders gewesen. So ist das alte Glas erhalten worden, optisch ist es kaum eine Veränderung und trotzdem sind die Fenster dicht. Wir sind sehr begeistert und wünschten, wir könnten direkt alle Fenster so machen lassen, aber es ist leider doch recht kostspielig, so dass wir da schrittweise vorgehen müssen.







Freitag, 11. Juli 2014

Ein Jahr Schloss-Projekt

Seit über einem Jahr sind wir jetzt dabei! Da überlegt man sich schon ein erstes Resumée: Was wollten wir? Was haben wir geschafft? Was klappt gar nicht? Das erste, grundlegende Ziel ist natürlich die Renovierung. Da muss man sagen, dass wir ganz viel Glück gehabt haben mit unseren Kooperationspartnern. Angefangen von den öffentlichen Förderungen über das Denkmalamt bis hin zu unserer Architektin, den Handwerkern und den Mitbewohnern haben wir den Eindruck, dass alle das Projekt mögen und es nach Kräften unterstützen. Wenn wir dieses starke Team nicht hätten, dann hätten wir definitiv Probleme. Auch so ist es immer noch schwierig genug, die ganzen verschiedenen "Baustellen" im Blick zu behalten. Der bürokratische Aufwand ist nicht zu unterschätzen, alles muss natürlich beantragt, dokumentiert, nachgewiesen werden und das ist ja auch richtig so, kostet aber eine Menge Zeit. Insgesamt hinken wir mit unseren Renovierungsplänen zeitlich hinterher, weil sich der Beginn verzögert hat, sind aber glaube ich auf einem guten Weg.
Das zweite Ziel, nämlich wieder Leben ins Schloss zu bringen, ging ganz schnell und wie von selbst. Das haben wir vor allem unserer netten WG zu verdanken, die quasi am ersten Tag eingezogen ist, sich auch sehr in das Projekt einbringt und immer für Abwechselung sorgt! Und dann ist da natürlich die ganze Familie, die einen großen Rückhalt darstellt. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Aber auch sonst haben wir viele Menschen kennen gelernt, die sich auf verschiedenste Art interessieren und einbringen. Die Resonanz auf unsere erste Ausstellung und die Vereinsgründung war größer, als wir gedacht haben.  Das es so viel Interesse gibt, war uns vorher gar nicht bewusst und wir freuen uns sehr darüber.
Fazit: Wir bereuen nichts, es bleibt spannend und an Arbeit wird es auch in Zukunft nicht mangeln!
Schon die zweite Rosenblüte, die wir in Reelkirchen erleben.

Die Enten sind inzwischen auch zahm und kommen zur Mittagszeit, um sich füttern zu lassen.


 

Freitag, 20. Juni 2014

Fragen Sie Frau B.!

Was das Ablösen alter Tapetenschichten betrifft, darf ich mich wohl inzwischen als Spezialistin bezeichnen. Die  gute Nachricht ist: Alles was angeklebt wurde, geht auch wieder ab. Die schlechte Nachricht: Es dauert länger, als man denkt! In diesem Fall, in dem wohl 10 Schichten verschiedenster Materialien übereinander geklebt wurden, muss ich mich zentimeterweise vorarbeiten. Ausprobiert habe ich: Trocken abziehen (geht gar nicht), anfeuchten (geht auch nicht, da die Tapeten wasserdicht sind und die Feuchtigkeit nicht bis zum Kleister vordringt), spezielles Dampfgerät (geht aus demselben Grund nicht), perforieren mit Stachelwalze, dann anfeuchten (bringt auch nicht viel), Tapetenablöser aus dem Baumarkt (zieht auch nicht ein). Was ich jetzt mache: Erst perforieren mit Stachelwalze, dann Tapetenlöser auftragen, einwirken lassen, erste Schicht mit dem Spachtel runterkratzen, wieder anfeuchten, nächste Schicht abknibbeln und so weiter. Manchmal versuche ich auch, mit der Sprühflasche die Ränder anzufeuchten und dabei möglichst weit hinter die Tapete zu sprühen, damit Wasser den Kleister aufweichen kann, aber das klappt auch nur bedingt. Auf jeden Fall gehen immer nur die Ränder ab, an denen das Wasser eingezogen ist. Es empfiehlt sich also, an mehreren Stellen loszulegen, immer eine Ecke einwirken lassen, an der anderen abziehen und dann wechseln. Sollte jemand noch eine andere Idee haben, wäre ich auf jeden Fall dankbar!  

Donnerstag, 19. Juni 2014

Renovierungsarbeiten, Zwischenstand

Letzes Wochenende sah es so aus:
Unter dem Dach werden die neuen Dachschrägen vorbereitet.

Die neuen Installationen (hier hinten links) sind fast fertig.

Die Eingangstür und die Fenster daneben sind weg, abgeholt zur Restaurierung.
Es geht auf jeden Fall voran. Ich bin gespannt, wie es diesen Samstag aussieht!

Donnerstag, 12. Juni 2014

Vereinsversammlung

Am 24. Mai hatten wir die erste Jahresversammlung unseres "Vereins zur Erhaltung und kulturellen Nutzung des Wasserschlosses Reelkirchen". Sie wurde in der wunderbaren Gaststätte Diekmann abgehalten, war gut besucht und das Interesse war groß. Wir haben über den Stand der Dinge berichtet, außerdem den "Tag des offenen Denkmals" am 14. September geplant (dazu demnächst mehr) und Freifrau Margit von Mengersen, die das Projekt von Anfang an unterstützt hat, zur Ehrenvorsitzenden ernannt. So soll auch der Name von Mengersen mit dem Schloss verbunden bleiben. Hier einige Eindrücke von dem einzigartigen, auch schon historischen Ambiente des Lokals:



Sonntag, 25. Mai 2014

Suchbild

Die Bäume sind wieder so schön grün und die Hänge-Ulme entwickelt sich zum Lieblings-Baum aller Kinder, die uns besuchen. Hier sind drei Kinder versteckt, wer findet sie?


Ganz oben ist schon mal eins.

Hier ist noch eins...

Und hier sind sie alle drei. Sie haben sich unter dem Blätterdach eine schöne Feen-Wohnung eingerichtet.

Dienstag, 6. Mai 2014

Hartriegel

Zwei schöne Bäume haben wir von meinem Vater geschenkt bekommen. Sie heißen Hartriegel, eine besondere japanische Art, die jetzt schon blüht und im Herbst auch eine schöne Färbung entwickelt.
Er hat sie auch gleich eingepflanzt, links und rechts der Einfahrt, so dass dort wieder zwei Bäume gegenüberstehen, so wie es ursprünglich auch war. Sie sind noch nicht so groß, man sieht sie kaum auf dem Bild, aber in natura sieht es schon sehr schön aus.

Sonntag, 20. April 2014

Wie es tatsächlich ist

 Noch keine Spur von dem komfortablen Wohlfühlambiente, statt dessen hat der Rückbau im Dachgeschoss seinen Höhepunkt erreicht. Alle nachträglichen Einbauten sind raus. Für eine sinnvolle Innendämmung mussten die ganzen Dachschrägen ebenfalls herausgenommen werden.
Eigenleistung ist das Zauberwort, um die Renovierungskosten zu reduzieren.Deshalb waren wir die ganzen letzten Wochenenden damit beschäftigt, alte Heraklitplatten herauszuhauen, staubende Stein- und Glaswolle zu entsorgen und bröckelnden Putz zu entfernen.

 Wir haben es als sportliche Herausforderung genommen, hoffen aber trotzdem, dass die übelsten Arbeiten überstanden sind, zumindest im Dachgeschoss (zwei weitere Geschosse warten ja noch). Vor Überraschungen ist man natürlich trotzdem nicht sicher, bei so einem betagten Gemäuer:
Leider stellte sich heraus, dass die Pappdocken, mit denen die Dachpfannen versehen sind, alle verrutscht sind und jetzt muss das erstmal repariert werden, damit keine Nässe herein kann, bevor die Dachschrägen wieder aufgebaut werden können.


Wie es sein könnte

Hier stelle ich noch ein paar Beiträge von Studierenden der FH Detmold vor:
Eileen Bangel

Eileen Bangel

Alena Bodmer

Alina Heppelmann

Anja Hoff


Lydia Kotzian

Annika Pünt

Le Anh Tran